Attenhausen



Attenhausen, Kirche St. Otmar - Innenansicht Altar
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Einwohner: 365

 

Ein Grabhügel im Waldteil Hieber und die Viereckschanze am Wege nach Krumbach bezeugen alte Besiedlungen der Gegend. Attenhausen selbst ist dem Namen nach die Siedlung eines Ato. Um 1130 übergaben die Freien Wernher und Udalrich ihr Gut in Attenhausen an das Kloster Ursberg. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 war Ursberg von allen Attenhauser Anwesen Grundherr sowie in gewisser Hinsicht auch Landesherr. Im Verlauf des 30jährigen Krieges scheint das ganze Dorf einschließlich der Kirche in Brand gesteckt worden zu sein. Zum Dorfmittelpunkt gehört die 1759 von Johann Kramer aus Edelstetten erbaute, ehemalige Wallfahrtskirche, St.-Otmar mit Fresken von Franz Martin Kuen. Das Dorf Attenhausen wurde im Rahmen der Gebietsreform zum Januar 1977 in die Stadt Krumbach eingemeindet. Musikverein, Schützenverein und Freiw.-Feuerwehr sind Repräsentanten eines regen dörflichen Vereinslebens; sie haben im „Bürgerhaus“ (der im Jahre 1992 renovierten ehemaligen Dorfschule) eine neue Heimstätte gefunden.